Wallberg Rottach Egern

DEOberbayern - Bayerische Alpen
geschlossen
geschlossen
Saison:
20.12.2018 - 23.03.2019
Berg/Tal
1620m
790m
Pistenvielfalt
Après Ski
Anfänger
Familie
Freeride
Freestyle
Hütten
Langlauf
Schnee­sicherheit
Seilbahnen: 1
Sessellifte: 0
Schlepplifte: 0
Sonstige: 0
Mo.-So. 08:45 - 16:30
k.A.
Flutlicht
0 km Pisten
Beschneiung
k.A.
Talabfahrten
nein
Skirouten
3.2 km
Buckelpisten
nein
Funparks
k.A.
Kids Parks
k.A.
Rodelbahnen
1

Der Wallberg ist ein Berg im Mangfallgebirge in den Bayrischen Voralpen. Majestätisch thront der 1.772 Meter hohe Berg über dem südlichen Ende des Tegernseer Tals. Insgesamt gibt es am Wallberg 3,2 Kilometer Pisten, die je nach Witterung von Dezember bis April befahren werden können. Während der Saison gibt es im Durchschnitt 48 Sonnentage, was deutlich über dem Durchschnitt in Deutschland liegt. Aus diesem Grund wird der Wallberg auch gerne als „Sonnenberg am Tegernsee“ bezeichnet. Der Gipfel ist eines der beliebtesten Ziele in der Region und bietet malerische Weitblicke in die Umgebung. Er zieht im Sommer und Winter viele Besucher an. Im Sommer ist der Berg ein Eldorado für Drachenflieger und Paraglider. Im Winter ist der Wallberg vor allem ein Gebiet für sportliche und ambitionierte Skifahrer. Denn der reguläre Skibetrieb mit einigen Schleppliften und präparierten Pisten wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt. Dennoch zieht der Wallberg viele Skifahrer und Snowboarder an und ist heute besonders bei Freeridern beliebt. Der anspruchsvolle Glaslhang ist ein Mekka für geübte Skifahrer und auch die Einheimischen zieht es dort hin. Früher war diese Strecke eine offizielle FIS-Strecke und wurde als schwarze Piste präpariert. Den Geschwindigkeitsrekord auf der Strecke hält nach wie vor der Olympiasieger Toni Sailer. Seit dem Jahr 1954 wurde der Rekord des „schwarzen Blitz von Kitz“ nie unterboten.

Das Gebiet befindet sich zwischen 790 Meter und 1.620 Meter Seehöhe. Nach oben geht es bequem mit der Wallbergbahn, die in Rottach-Egern am südlichen Ende des Tegernsees startet. Oben angekommen sollte man sich Zeit nehmen, um die Aussicht über das Tal, die Berge und den See zu genießen, denn das Panorama ist einmalig und lädt zum Träumen ein. Bei der Abfahrt wiederum sollte mit dem Träumen Schluss sein, denn dann sind fahrerisches Können und Eigenverantwortung gefragt. Die unpräparierte Strecke ist und bleibt anspruchsvoll. Sie führt über steile Abschnitte, bucklige Hänge und dann wieder über Powder-Hänge die Abfahrtspaß pur bringen. Allerdings ist es wichtig, die Hinweise des Lawinenwarndienstes zu beachten, denn man befindet sich in freiem Gelände. Bei zu hoher Lawinenwarnstufe wird die Abfahrt seitens der Bahnbetreiber sicherheitshalber gesperrt, um Unfälle zu vermeiden. Wer all diese Hinweise beachtet und ein versierter Fahrer ist, findet am Wallberg bei guten Bedingungen allerdings ein wahres Tiefschneeparadies und wird abseits des Trubels der großen Skigebiete auf seine Kosten kommen.

Vor allem bei Rodlern ist der Wallberg beliebt. Denn die 6,5 Kilometer lange Naturrodelbahn bringt Spannung und Action. Für optimale Verhältnisse sorgt die tägliche Präparierung der Rodelbahn. Und die Depot-Beschneiung der Bahn garantiert immer beste Verhältnisse. Über eine halbe Stunde dauert die Abfahrt ins Tal. Die Route führt vorbei an der Wallbergmossalm und führt direkt hinunter an die Talstation der Wallbergbahn nach Rottach-Egern. Leihschlitten sind an der Talstation erhältlich. Da die Strecke anspruchsvoll ist, weisen Schilder auf steile oder abschüssige Stellen und mögliche Gefahrenquellen hin. Neben den ambitionierten Skifahrern und Rodlern haben auch Langläufer auf über 100 Loipenkilometer ihren Spaß am Tegernsee.

Das Panoramarestaurant an der Bergstation der Wallbergbahn lädt alle Skifahrer, Rodler und Winterwanderer zum Einkehren ein. Die 270-Grad-Panoramafront gibt den Blick auf das Tegernseer Tal frei. Dort oben gibt es neben der fantastischen Aussicht auf den malerischen Tegernsee und die umliegenden Berge auch etwas für den Gaumen. Leckere bayrische Spezialitäten – egal, ob deftig oder süß – stärken die ganze Familie für die nächste Runde auf dem Rodel oder auf den Skiern. Unten im Tal ist das Bräustüberl auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Gasthaus im historischen Gebäude direkt am See lädt mit der weitläufigen Sonnenterrasse zum Verweilen ein. Im Bräustüberl gibt es das leckere Bier aus der herzoglichen Brauerei und dazu jede Menge regionale Spezialitäten. Egal, ob ein deftiger Schweinsbraten, ein leckerer Grillteller, Forellen aus der herzoglichen Zucht oder ein Stück Kuchen zum Nachtisch – hier werden alle Geschmäcker bedient und der Blick hinüber auf den Wallberg setzt dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf. Der Service ist auf Zack, deswegen muss man im Bräustüberl, auch wenn viel los ist, nie lange warten.

Rund um den Tegernsee gibt es verschiedene Aktivitäten, die man bei schlechtem Wetter unternehmen kann oder die für einen verdienten Ruhetag nach einem fordernden Skitag sorgen. Denn wer es etwas ruhiger angehen will und weder Skifahren noch Rodeln will, hat rund um den Tegernsee ein vielfältiges Programm zur Auswahl:

• Die Spielbank in Bad Wiessee lädt – natürlich – zum Spielen ein. Dort kann man beim Roulette, Black Jack oder an den Automaten sein Glück versuchen. Und wer weiß: Vielleicht setzt man auf die richtige Farbe oder die richtige Zahl und knackt den Jackpot.

• Für Entspannung sorgt die Seesauna direkt am Tegernsee. Dort kann man bei Aufgüssen die müden Muskeln entspannen und so richtig die Seele baumeln lassen. Was gibt es Schöneres nach einem anstrengenden Tag auf der Piste?

• Wer sich etwas bilden möchte, kann die Museen in der Region ansteuern. In Tegernsee und Schliersee gibt es interessante Heimatmuseen. Sehenswert ist außerdem das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee. Es beschäftigt sich mit den Werken des Satire-Zeichners und sorgt bestimmt für das ein oder andere Schmunzeln unter den Besuchern. Ein Geheimtipp ist allerdings das Orgelmuseum im nahegelegenen Valley. Dort lernen nicht nur Musikliebhaber interessante Dinge über die imposanten Tasteninstrumente.

• Einen Ausflug wert ist außerdem die Kaffeerösterei direkt am Irschenberg. Dort kann man direkt durch die Rösterei spazieren und in einem interaktiven Bereich vieles über die Kaffeebohne, deren Anbau und die Verarbeitung lernen. Selbstverständlich kann man die verschiedenen Kaffeesorten im Café eine Etage höher verköstigen und sich dazu ein leckeres Stück Kuchen schmecken lassen. Wer den Kaffee mit nach Hause nehmen möchte, kann sich im Shop mit Kaffeebohnen und Zubehör eindecken.

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Hauptstraße 2
83684 Tegernsee
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