Brandnertal - Übersicht

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Skivergnügen im Brandnertal

Das Skigebiet Brandnertal liegt im österreichischen Voralberg und erstreckt sich hoch über den beiden Talorten Brand und Bürserberg. 55 Kilometer Pisten und 15 Lifte warten darauf, von Skifahrern und Snowboardern erobert zu werden. Die beiden Teile des Skigebiets, die durch eine Schlucht getrennt sind, werden bei Skibetrieb mit einer Panoramabahn verbunden. Das Skigebiet Brandnertal, das zur Alpenregion Bludenz zählt, liegt zwischen 904 und 2.000 Metern. Die Skisaison im Brandnertal dauert normalerweise von Anfang Dezember bis Ende März. Die Schneehöhe liegt während der Saison am Berg konstant über einem Meter. Aufgrund der großen Anzahl an blauen und roten Pisten eignet sich das Gebiet bestens für Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger. Im Brandnertal geht es meist deutlich ruhiger zu als in den benachbarten großen Skigebieten in Vorarlberg. Dank zahlreicher Investitionen in den letzten Jahren konnte das Gebiet modernisiert werden und verfügt nun über eine zeitgemäße und moderne Ausstattung, was Lifte und Bahnen angeht. Aus diesem Grund ist das Gebiet ein echter Geheimtipp. Denn das Pistenangebot ist groß genug, um dort ein paar interessante und abwechslungsreiche Skitage zu verbringen und bietet auch Freestylern einen eigens angelegten Snowpark. Das Gebiet verfügt fast ausnahmslos über leichte und mittelschwere Pisten. 22 Kilometer sind blau markiert, 30 Kilometer sind rot markiert und lediglich 3 Kilometer sind als schwarz und somit schwer eingestuft. Außerdem gibt es noch 3 Kilometer unpräparierte Geländepisten für Freerider. Skifahrer oder Snowboarder, die länger in der Region sind, sollte sich die Angebote in Kombination mit dem Nachbar-Skigebiet Montafon ansehen.

Wer aus dem Ort Brand ins Skigebiet startet, nimmt die Dorfbahn. Die Bahn ist der zentrale Zubringer ins Gebiet. Ab der Bergstation der Bahn erschließen sich mehrere einfache Pisten, zum Beispiel die Piste Nummer 1 oder die Piste Nummer 3. Beide Pisten eignen sich für Einsteiger. Auch die Pisten rund um den Tannleger-Schlepplift sind ideal für Anfänger, denn der Hang besteht aus überwiegend flachen breiten Pisten. Die fortgeschrittenen Skifahrer fahren an der Dorfbahn gleich weiter und mit dem Sechser-Sessellift Gulmabahn nach oben. Denn im oberen Teil des Gebiets befinden sich verschiedene anspruchsvollere und steilere Varianten. Anspruchsvoll ist es auch rund um den Bürserberg. Hier locken die rote Piste Nummer 27 und die schwarze Piste Nummer 18. Zudem sind die Abfahrten in Kombination über 600 Höhenmeter lang und die gute Aussicht ist hier inklusive. Alle, die von Bürserberg aus starten und noch zu den Anfängern zählen, sollten die Einhornbahn ansteuern. Die Pisten mit den Nummern 20, 21 und 22 bringen auch Skineulingen Spaß. Fortgeschrittene Fahrer steuern gerne die schwarze Abfahrt an der Loischbahn an, die als die schwierigste Abfahrt des Gebiets gilt. Die längste Abfahrt ist die Abfahrt von der Bergstation der Glattjochbahn bis hinunter zur Palüd Talstation. Auf gut 5 Kilometern werden 930 Höhenmeter überwunden. Echte Rennfahrer und solche, die es werden wollen, sind am Tannlegerlift richtig. Denn hier ist eine dauerhafte Rennstrecke mit Zeitmessung angelegt. Wer gerne abseits der präparierten Pisten unterwegs ist, findet rund um die Glattjochbahn verschneite Tiefschneehänge. Die wirklich guten Fahrer unter den Freeridern steigen oberhalb der Gulmabahn Richtung Lorenzital ein. Denn wenn man die wenigen zusätzlichen Meter hochgestiegen ist, lockt gleich zu Beginn eine ziemlich steile Abfahrt. Und noch ein Tipp: Um maximale Sonne genießen zu können, sollte man morgens ab Bürserberg starten und ab Mittag in den Brandner Teil des Gebiets wechseln. Wem der Tag zum Skifahren nicht ausreicht, kann auch bei Flutlicht auf die Piste und die Möglichkeiten des Nacht-Skilaufs nutzen.

Freeskier und Boarder tummeln sich im Funpark Backyards. Der Funpark ist ebenfalls mit der Dorfbahn erreichbar. Etwa 30 Hindernisse verschiedener Art warten hier auf Freeskier und Snowboarder. Nachdem man die spektakulären Tricks beobachtet hat, lohnt sich die Fahrt mit der Glattjochbahn zum höchsten Punkt des Gebiets auf 2.000 Meter. Dort beginnt die Panoramaabfahrt durch das Lorenzital. Der richtige Ort für alle Skizwerge befindet sich unten im Tal. Das Kinderparadies wird beschneit und ist für Kinder ab vier Jahren geöffnet.

Das Brandnertal lässt kulinarisch gesehen keine Wünsche offen. Typische Vorarlberger Speisen serviert der urige Berggasthof Melkboden. Der Gasthof ist eine der besten Adressen um die Vorarlberger Kässpätzle zu genießen. Wer nach der großen Portion tatsächlich immer noch Hunger hat, sollte sich die Germknödel schmecken lassen. Auf der Palüdhütte auf 1.700 Metern genießt man gleich doppelt: Zum einen erschließt sich dort oben das wunderbare Panorama des Rätikongebirges, zum anderen wird hier deftige Hausmannskost serviert. Das Niggenkopf Stüble ist eine Institution im Brandnertal. Denn seit 1959 lockt das Gasthaus auf der Brandner Seite hungrige Skifahrer. Heute wählen die Gäste aus verschiedenen Tagesmenüs, sowie italienischen oder vegetarischen Speisen. Die Rufana Alp an der Einhornbahn auf der Bürserberger Seite lockt mit einem gemütlichen Kamin und uriger Einrichtung aus Holz. Gemütlich geht es auch in der benachbarten Skihütte Fuchsbau zu. Dort gibt es durchgehend warme Küche mit deftigen Vorarlberger Spezialitäten und die Sonnenterrasse lädt mit ihren Liegestühlen zum Verweilen ein. Das Restaurant Einhorn auf der Tschengla verwöhnt seine Gäste mit Klassikern und neuen Kreationen. Lust auf ein gutes Stück Fleisch? Im Alpensteakhaus in Brand wird feinstes argentinisches Rindfleisch serviert. Dank einer Livekamera kann man direkt bei der Zubereitung in der Küche dabei sein und den Köchen zumindest virtuell über die Schulter schauen. Für den Après-Ski-Spaß gibt es direkt im Tal drei verschiedene Anlaufpunkte: Das Mühlebach Café, der Wintergarten der Alpentenne und die alteingesessene Heuboda Hütte beim Hotel Sarotla.

Wer die Skier aufgrund des Wetters oder auch einfach so gegen die Wanderschuhe eintauschen möchte, dem eröffnen sich 150 Kilometer Winterwanderwege. Ein besonderer Tipp ist die Wanderung zum Hochplateau Tschengla in Bürserberg. Durch die Lage auf 1.250 Meter blickt man auf gleich fünf angrenzende Täler. Eine weitere Empfehlung für Wanderer ist der Natursprünge-Weg. An elf verschiedenen Stationen bietet sich die Gelegenheit, mehr über die Natur zu erfahren. Natürlich gibt es im Brandnertal auch verschiedene Rodelbahnen oder die Möglichkeit zum Eislaufen. Bei Kindern steht der Tiererlebnispfad hoch im Kurs. Dort können die kleinen Entdecker Hühner und Ziegen bestaunen. Ein besonderer Genuss der winterlichen Landschaft ist eine Fahrt mit der Pferdekutsche oder mit einem Huskyschlitten. Husky-Toni ist weit über die Grenzen Vorarlbergs hinaus bekannt und bietet mit seinen Huskies Touren und Workshops an.

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