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Oberstdorf Nebelhorn - Übersicht

DEAllgäu
geschlossen

Saison

06.12. bis 14.03.
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Berg
2224m
Tal
828m

Skigebiet-Merkmale

Pisten­vielfalt
Après Ski
Anfänger
Familie
Freeride
Freestyle
Hütten
Langlauf
Schnee­sicherheit

Skispaß im Allgäu am Nebelhorn

Das Skigebiet Nebelhorn im Allgäu gehört aufgrund seiner Lage zwischen 828 und 2.224 Metern zu den drei höchstgelegenen Skigebieten in Deutschland. Ein kleines, aber feines Angebot an 13 Pistenkilometern zieht vor allem fortgeschrittene Fahrer an. Denn die größte Anzahl der Pisten im Gebiet trägt eine rote Markierung. Aufgrund der Lage sind die Pisten am Nebelhorn überdurchschnittlich lang und versprechen Skispaß par excellence. Das Nebelhorn bekam seinen Namen von den Oberstdorfern. Nicht etwa, weil es am Nebelhorn besonders neblig ist, sondern weil die Menschen den in Nebel gehüllten Gipfel oft für ihre Wettervorhersagen nutzten. Die Saison am Nebelhorn dauert relativ lange, denn das Skigebiet hat von Anfang Dezember bis Ende April oder Anfang Mai geöffnet. Aufgrund seiner Höhe ist das Gebiet ziemlich schneesicher und kann zur Hauptsaison mit einer Schneehöhe von knapp eineinhalb Metern am Berg aufwarten. Künstliche Beschneiungsanlagen bieten zusätzliche Unterstützung, zum Beispiel von der Station Höfatsblick bis hinunter ins Tal. Das garantiert eine durchgehend befahrbare Talabfahrt. Wenn andere Gebiete im Frühling längst geschlossen haben, kann man am Nebelhorn immer noch carven und wedeln. Und das lohnt sich. Denn am sonnigsten ist es am Nebelhorn im April. Im Durchschnitt zählt das Skigebiet stolze 26 Sonnentage. Das verspricht sonnigen Skispaß.

Das Herz des Skigebiets ist die Nebelhornbahn, die zugleich die höchste Kabinenbahn im Allgäu ist. Sie führt von der Talstation in Oberstdorf über die Mittelstation Seealpe bis hinauf zur Station Höfatsblick auf 1.932 Metern. Von dort führt die Gipfelbahn weiter zur Bergstation auf 2.224 Meter. Obwohl das Skigebiet durch rote Abfahrten geprägt ist, gibt es für Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger auch einige kurze blaue Abfahrten im Gebiet. Diese erstrecken sich vor allem rund um die Seealpe und den Koblat. Die Profis können sich den schwarzen Nebelhorn-Gipfelhang mit der Nummer 1 hinunterstürzen. Auf der schwarzen Piste Nummer 5 geht es anschließend weiter bis zur Station Seealpe. Von dort fährt man über die rote Piste Nummer 7 bis hinab ins Tal. Die längste Abfahrt im Gebiet ist die 7,5 Kilometer lange Abfahrt von der Bergstation der Nebelhornbahn bis zur Talstation. Dabei werden 1.396 Höhenmeter überwunden, was sie zur längsten Abfahrt Deutschlands macht. Um die Abfahrt an einem Stück zu bewältigen, ist durchaus Kondition gefragt. Eine Herausforderung der anderen Art gibt es auf der Snowcross-Strecke an der Station Höfatsblick. Halfpipes, Wellen und Steilkurven garantieren das richtige Setup für waghalsige Sprünge, pfiffige Tricks und schnelle Moves. Hier finden Freestyler garantiert die richtige Herausforderung. Für die kleinen Pistenzwerge gibt es einen eigenen „Schnee-Kindergarten“ mit Übungshang und Förderbändern. Direkt nebenan ist außerdem eine kingerechte Schlauchbobbahn eingerichtet. Das Allgäu ist ein Paradies für Skitourengeher. Wer vorab nochmal seine Kenntnisse in der Verschütteten-Suche auffrischen will, kann dies im LVS-Trainingscenter tun. Dort kann man sich mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde im Schnee auf die Suche machen.

Durch den grenzüberschreitenden Zusammenschluss mit den Gebieten der Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal nutzen Skifahrer und Snowboarder mit einem Skipass insgesamt über 130 Kilometer Pisten. Denn auch die Gebiete Fellhorn/Kanzelwand, Söllereck und Walmendingerhorn-Ifen-Heuberg gehören zum Verbund.

Alle, die ihren Skiern eine Pause gönnen möchten oder aufgrund des Wetters nach einer Alternative suchen, werden am Nebelhorn schnell fündig.

• Ab der Station Höfatsblick laden zwei präparierte und geräumte Wanderwege zum Spazieren und Höhenluftschnuppern ein. Denn die Wanderrouten liegen auf etwa 2.000 Meter.

• Echte Tiefblicke garantiert der Nordwandsteig. Denn von dort blickt man auf die 800 Meter abfallende Nordwand des Nebelhorns.

• Rodelfreunde starten ab der Station Seealpe in die etwa 3 Kilometer lange Naturrodelbahn. Rodel können vor Ort ausgeliehen werden.

• Eine weitere beliebte Aktivität am Nebelhorn ist das Eisstockschießen.

• Wer Indoor-Sportaktivitäten nachgehen möchte, kann das im Sportcenter tun und kann sich beim Krafttraining, beim Tennis, beim Klettern oder beim Yoga auspowern.

• Das NTC-Center an der Station Seealpe bietet für Nicht-Skifahrer jede Menge Action. Denn dort können Funsport-Geräte, wie der Skifox oder ein Scooter getestet werden. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit zum Snowtubing mittels aufgeblasener Gummireifen.

• Den Skitag kann man aktiv mit einer Fackelwanderung durch die faszinierende Breitachklamm ausklingen lassen, bevor es zum wohlverdienten Abendessen geht.

• Außerdem ist eine Übernachtung in der Iglu-Lodge auf 2.000 Metern Höhe ein besonderes Erlebnis. Der morgendliche Blick beim Sonnenaufgang über die verschneite Bergwelt mit ihren 400 Gipfeln ist atemberaubend. Außerdem gibt es am Nebelhorn auch die Möglichkeit, sich sein eigenes Iglu unter Anleitung zu bauen und dann in einen tiefen und wohlverdienten Schlaf zu sinken.

• Wer auf der Suche nach einem besonderen Kick ist, kann sich das ganze Gebiet aus der Vogelperspektive ansehen und einen Tandemflug mit dem Gleitschirm buchen.

• Ebenfalls ein Tipp ist der Escape-Room in Oberstdorf. Innerhalb von 60 Minuten muss man es in der Gruppe schaffen, sich aus einem geschlossenen Raum zu befreien – eine Schnitzeljagd der besonderen Art.

Am und rund um das Nebelhorn gibt es eine große Anzahl an Restaurants, Gasthäusern und Hütten. Ganz oben lädt das Gipfelrestaurant Nebelhorn 2.224 hungrige Skifahrer auf lokale Spezialitäten ein – der Panoramablick ist inklusive. Regelmäßig wird hier auch ein beliebter Sonntagsbrunch veranstaltet. Und auch sonst lässt das Angebot an leckeren Allgäuer Spezialitäten und herrlichen Süßspeisen keine Wünsche offen. An der Station Höfatsblick gibt es ein Rundumangebot für alle Ansprüche. Die Panoramabar Gemsnest lädt am Nachmittag gerne zu Kaffee und Kuchen ein. Das Gemsnest ist außerdem der einzige Anlaufpunkt für Après-Ski am Berg. Wer richtigen Hunger hat, kann sich im Marktrestaurant nebenan stärken und anschließend auf der Terrasse den sonnigen Ausblick genießen. Außerdem lädt das Edmund-Probst-Haus, das vom Deutschen Alpenverein betrieben wird, auf eine Einkehr ein. Dort herrscht Hüttenflair par excellence. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit zum Übernachten, damit man morgens als Erster auf die Piste starten und die ersten Schwünge in den frisch präparierten Schnee ziehen kann.

Infrastruktur

Kartenmaterial des Skigebiets

Schneeverhältnisse Live im Skigebiet und der Umgebung

Kontakt und Lage

Oberstdorf-Kleinwalsertal: 2 Länder – 1 Leidenschaft