Oberwiesenthal Fichtelberg - Übersicht

DEErzgebirge
geschlossen

Saison

18.12. bis 15.03.
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Berg
1215m
Tal
911m

Skigebiet-Merkmale

Pisten­vielfalt
Après Ski
Anfänger
Familie
Freeride
Freestyle
Hütten
Langlauf
Schnee­sicherheit

Oberwiesenthal, über Grenzen hinweg

Der Kurort Oberwiesenthal liegt im Erzgebirge und bietet das größte Skigebiet im Osten Deutschlands. Das Ski-Areal verfügt über bis zu 20 Kilometern an Skipisten auf einer Höhenlage zwischen 900 und 1.210 Metern. Es ist mit einer Seilschwebebahn, der ältesten dieser Art in Deutschland, auf dem Fichtelberg erreichbar. Oberwiesenthal ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands mit dem höchstgelegenen Skigebiet in Sachsen. Das gesamte Skigebiet wird mit dem Angebot des tschechischen Kurorts Klínovec ergänzt. Dieses befindet sich direkt über der Landesgrenze. Zusammen bilden sie die InterSkiregion Fichtelberg-Klínovec. Oberwiesenthals Skipisten eignen sich besonders gut für Anfänger und fortgeschrittene Skifahrer, es gibt aber auch Strecken für Snowboarder. Vier Anfängerpisten, neun Abfahrten für Fortgeschrittene und eine für Experten sind im Angebot. Das Gebiet zählt zu den 15 familienfreundlichsten Wintersportgebieten Deutschlands. Oberwiesenthal ist bekannterweise der Heimatort von Jens Weissflog, dem dreifachen Goldmedaillengewinner bei zwei Olympischen Winterspielen: 1984 in Sarajevo und 1994 in Lillehammer.

Das Skigebiet bietet Zugang zu etwa 16 Kilometern an Abfahrten mit elf individuellen Strecken, welche von acht Skiliften bedient und sechs Schneekanonen unterstützt werden. Da die Skipisten selbst relativ niedrig liegen, variieren die Schneebedingungen während der Saison. Insgesamt werden 6,6 Kilometer an blauen, 6,1 Kilometer an roten und 2,6 Kilometer an schwarzen Abfahrten geboten. Wintersportler wählen zwischen dem Fichtelberg (auf 1.215 Metern) und dem danebenliegenden Kleinen Fichtelberg (auf 1.206 Metern). Die Fahrt mit Deutschlands ältester Schwebebahn oder auch mit dem Sessellift führt zum Gipfel des Fichtelbergs. Kürzere Abfahrten am Fuße des Kleinen Fichtelbergs sind für Anfänger geeignet. An der Seilschwebebahn befindet sich Fichtelchens Winterland, das mit allerlei Unterhaltung, einem Skikarussell sowie einem Fun-Park die jungen Besucher bei Laune hält.

Ab der Bergstation geht es über blau markierte Waldabfahrten zum Himmelsleiterlift hinunter. Da es am Ende dieser Strecke eine Straßenanbindung und Parkplätze gibt, kann man seinen Ski-Tag ab hier beginnen oder auch beenden. Alternativ, in Richtung Kleiner Fichtelberg, führt eine weitere blau markierte Waldabfahrt zu breiten Wiesenhängen, die zum Carven einladen. Weiter auf dem Kleinen Fichtelberg ist eine rote Strecke über den Kurvenlift zu erreichen. Eine schwarze Rennstrecke am Schönjungferngrund ist für Experten geeignet, die mit einem Höhenunterschied von 300 Metern an Sesselliften und der Schwebebahn vorbeiführt.

• Jedes Jahr im Februar wird der Oberwiesenthaler Skifasching in der Stadt für Besucher und örtliche Karnevalsfans veranstaltet. Diverse Veranstaltungen, Umzüge und Show-Sprünge von den Dreihübelschanzen werden geboten. • Im Wiesenthaler K3, einem EU-Projekt zur Zusammenarbeit mit Tschechien, sind ein Skimuseum, eine Bibliothek und eine Touristeninformation untergebracht. Früher war dort das königliche Forstamt Sachsens beheimatet. • Drei Flughäfen sind innerhalb von zwei Autostunden erreichbar, so dass ein Wochenende auf Skiern oder mit dem Snowboard in Oberwiesenthal problemlos möglich ist. Der Karlsbader Flughafen in Westböhmen ist nur eine Stunde entfernt. • Der Fichtelberg bietet die Möglichkeit zum Nachtskilaufen auf rund 750 Metern mit Flutlicht beleuchteter Piste. Sie ist bis 21 Uhr geöffnet. Darüber hinaus werden eine Speed-Messstrecke und ein Snowpark für alle Fahrlevels angeboten. • Bei einem längeren Aufenthalt (ab zwei Tagen) erlaubt der Skipass eine kostenlose Busverbindung zu den Gebieten und Bergen der gesamten InterSkiregion Fichtelberg-Klínovec. • Für Saisonkarteninhaber der beiden Skiregionen Oberwiesenthal und dem Liftverbund Feldberg im Schwarzwald sind die jeweiligen Partnerpisten für eine Woche kostenlos befahrbar. Aufgrund der Entfernung sollte jedoch ein anderes Wochenende hierfür eingeplant werden.

Als Gipfellokale mit Ausblick empfehlen sich Das Guck, das Fichtelberghaus und die Erzgebirgsstuben beziehungsweise die Himmelsleiter, ein Lokal mit Selbstbedienung. Auch für Skifahrer im Tal ist gesorgt. Dort gibt es das Restaurant Zur Schwebebahn. Zwischen Kurvenlift und Sessellift ist die Berghütte Pistenblick für den kleinen Hunger zuständig. Am Abend bietet das Restaurant im Hotel Jens Weissflog „Schanzenmenüs“ an. Regionale Spezialitäten und Wildbret können im Rotgiesserhaus bestellt werden. Für Freunde des Après-Ski ist Sabines Schirmbar immer einen Besuch wert. An der Talstation bietet das urige Prijut12 Live-Musik. Eher für Lounge-Fans am Abend ist das kiwis gedacht, dort gibt es Cocktails und Longdrinks, während das Rotgiesserhaus seine Weine direkt vom Fass abfüllt.

Da Oberwiesenthal ein Kurort ist, gibt es reichhaltiges Angebot im Bereich Wellness und Entspannung. Sogar ein Korallenriff kann im Meeresaquarium beobachtet werden. Für die etwas aktivere Familie gibt es am Fichtelberg eine Rodelstrecke. Sie führt durch fast 2 Kilometer Natur zurück ins Tal und mitten durch einen Fichtenwald. Ebenso populär sind eine Speed-Messstrecke und eine Halfpipe mit Funslope. Außerdem kann die Slide-Area mit Rails und anderen Hindernissen besucht werden. Eine Kunsteisbahn befindet sich am Haupthang in der Eis- und Sportarena Oberwiesenthal. Auf 900 Quadratmetern Eisfläche findet dort jeder die richtige Linie.

Die Fichtelberg Schwebebahn ist bei fast allen Wetterlagen eine Fahrt wert. Die dienstälteste Seilschwebebahn in Deutschland bietet seinen bis zu 44 Fahrgästen einen Blick auf das gesamte Tal und die Berggipfel. Zum entspannten Erkunden der Region eignen sich 75 Kilometer an Langlaufloipen und auch 26 Kilometer an Skiwanderwegen. Zu empfehlen ist auch ein Blick auf den Keilberg (1.244 Meter Höhe) auf tschechischem Gebiet. Fünf markierte Winterwanderwege führen zum Beispiel zu einem Natureisplatz sowie zum 3 Kilometer entfernten Boží Dar, wo es eine Snowtubingbahn gibt.

Die Wintersaison verläuft über knapp dreieinhalb Monate von Anfang Dezember bis Ende März, sie liegt damit etwas oberhalb des Durchschnitts in Deutschland. Während der Saison ist eine Schneehöhe von etwas über 50 Zentimetern am Berg beziehungsweise 33 Zentimetern im Tal zu erwarten. Der Januar ist der schneereichste Monat mit höheren Niederschlagsmengen. Für das Bundesland Sachsen ist Oberwiesenthal das schneesicherste Skigebiet.

Infrastruktur

Kartenmaterial des Skigebiets

Schneeverhältnisse Live im Skigebiet und der Umgebung

Kontakt und Lage

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Reise-Tipps - Winterspaß in den Bergen

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