Sonnenkopf Klostertal - Übersicht

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Für jeden Skifahrer etwas dabei am Sonnenberg

Klösterle an der Affenz in Österreich ist ein 650-Seelen-Dorf im Bundesland Vorarlberg, nahe der Grenze zum Bregenzerwald. Seit der Langenertunnel die Staatsstraße S16 weiträumig am Dorf vorbeiführt, ist es dort richtig ruhig geworden. Auf den ersten Blick könnte man sogar glauben, es sei verschlafen. Den Dorfbewohnern ist das nicht unrecht. Der Sonnenkopf ist ein vielfältiges Skigebiet mit hohem Anspruch, großer Schneesicherheit und einer Vorliebe für echte Könner. Wer ernsthaft Skifahren oder Snowboarden will, ist hier lieber gesehen als Besucher, die im Internet von Nachtleben und Party gelesen haben.

Nur etwas über 10 Kilometer entfernt liegt St. Anton am Arlberg, Teil der inzwischen zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs aufgestiegenen Ski-Arena St. Anton, Lech, Zürs, St. Christoph, Stuben. Mit der Flexen-Bahn wurde eine aufwändige Verbindungsgondelbahn nach Stuben gebaut. Klösterle und der Sonnenberg profitieren derzeit von diesem Schattendasein, denn der Sonnenberg hat eindeutig die schönsten und anspruchsvollsten Pisten zu bieten. Das Gebiet ist so schneesicher, dass auf künstliche Beschneiung verzichtet werden kann. Schon Anfang Dezember geht hier die Saison los und sie dauert bis nach Mitte April. Wer hier herkommt, gehört meist zu den echten Könnern, die beim Skifahren und Snowboarden die Herausforderung suchen. Besucher, die in beiden Gebieten regelmäßig gewesen sind, merken den Unterschied, der im Umgang miteinander auf der Piste üblich ist. Punkt: Sonnenberg!

Daneben versucht sich das Gebiet um den Sonnenkopf schon seit einiger Zeit als familienfreundliches Skigebiet zu etablieren. Mit Erfolg: Schon jetzt gehört es zu den zehn familienfreundlichsten Skigebieten in Vorarlberg. Gleich an der Bergstation der Sonnenkopfbahn liegt das Schneemannland. Die Skischule Klostertal OG übernimmt dort die Betreuung der ganz Kleinen ab drei Jahren. Spielend werden ihnen dort der Umgang im Schnee und die ersten Meter auf den Brettern gezeigt. Es gibt Übungslifte und Übungshügel, auch zwei Förderbänder sind vorhanden. Der Sonnenkopf liegt in einer nahezu idealen Höhe von 1000 bis 2300 Metern Höhe. Es gibt dort nicht nur viel, sondern auch guten pulvrigen Schnee. Mit diesem Luxus im Rücken haben die Betreiber die Pisten insgesamt eher schwierig angelegt. Auch die roten, mittelschweren Pisten haben es in sich. Von der Pistenlänge gesehen sind die mittelschweren am stärksten vertreten: Knapp 20 Kilometer rote Pisten stehen zur Verfügung, demgegenüber zehn Kilometer blaue und 1,5 Kilometer schwarze Pisten. Räumlich sind die Schwierigkeitsgrade allerdings absolut super voneinander getrennt. Wer mit der Glattingratbahn auf den höchsten Punkt in 2300 Metern Höhe fährt, kommt nur auf roten Pisten ins Tal. Besucher können aber auch mit der Obermuribahn auf den zweithöchsten Punkt fahren. Von dort, in 2200 Metern Höhe, können Anfänger und Freunde der entspannten Fahrt über die Fünfer und die Einser vollständig auf blauen Pisten bis ins Tal hinuntergleiten. Auch von der Bergstation der Ridkopfbahn – immerhin noch in 2000 Metern Höhe – geht es auf blauen Pisten komplett bis ins Tal. Fahrer sollten aber darauf achten, dass sie nicht kurz vor Liftende am Fuß der Obermuribahn landen. Von dort geht nur noch die schwarze Piste nach unten. Oder man stapft zu Fuß den Übungshügel des Schneemannlandes hoch. Diese einzige schwarze Piste am Sonnenkopf hat es wirklich in sich: Sportler stoßen dort immer wieder auf Absperrungen, die vor Abstürzen warnen. Im Sperrgebiet sind mehrere tiefe Felsvorsprünge, die im schlimmsten Fall tödlich sein können. Das hält die ganz Waghalsigen nicht davon ab, regelmäßig die Absperrungen zu überfahren und sich im gefährlichen Terrain einen Freeride zu gönnen. Die Warnung an dieser Stelle lautet, sich nur auf den ausgewiesenen Skipisten zu bewegen und die Absperrungen auf keinen Fall zu ignorieren. Damit das Skigebiet wirklich vollständig ist, sind auch noch fünf Kilometer Tourenstrecke vorhanden und eine Rodelbahn gibt es auch noch. Für den, dem das nicht reicht, hat die Talstation in Klösterle noch 20 verschiedene Langlaufrouten in alle Richtungen zu bieten.

Der Sonnenkopf am Arlberg wartet mit drei Bergrestaurants auf für diejenigen, die unterwegs eine kleine Stärkung wünschen. Das Bergrestaurant am Sonnenkopf ist eine voll sortierte Gastwirtschaft für Speisen und Getränke mit Platz für weit über 100 Gäste. Eine Spezialität ist das reichhaltige Bergfrühstück vom Buffet, das allerdings nur für Gruppen ab sechs Personen zur Verfügung steht und spätestens am Vortag angemeldet werden muss. Ein weiterer Höhepunkt ist das Panoramarestaurant auf dem Muttjöchle. Wirklich mitten auf dem Bergrücken gelegen, haben die Besucher eine Aussicht in alle Richtungen. Als dritte im Bunde gibt es noch die Bündthütte, eine wirklich urige Skihütte mit rustikalem Flair, wie es von früher bekannt ist. Wer sich nun schon einstimmen möchte auf den kommenden Abend und die Nacht, findet sich vor der Abfahrt bei der Eis-Bar ein. Dort geht schon am Nachmittag die Party los. Top-Titel aus den Clubs und die allfälligen Skihütten-Gassenhauer bringen dort die Besucher in Stimmung.

Auch wenn Danöfen und Klösterle sich rühmen, keine donnernde Partymeile zu pflegen wie in St. Anton, heißt das noch nicht, dass am Sonnenkopf überhaupt nichts los ist. So kommt der Besucher an der ersten Partyadresse, der Kelobar, gar nicht vorbei. Das liegt einerseits an der Lage, denn wer an der Talstation der Sonnenkopfbahn ankommt, egal aus welcher Richtung, wird praktisch mit dem Gesicht auf die Kelobar gestoßen. Andererseits liegt das am Ruf der Kelobar, der weit über die Grenzen des Klostertals hinausreicht. In der Wintersaison gibt es dort regelmäßig stattfindende Veranstaltungen mit Live- und Partybands.

Grundsätzlich wartet in der Skisaison winterliches Wetter auf Besucher des Sonnenkopfs. So gibt es zwischen Dezember und Februar monatlich im Mittel bis zu zwölf Tage mit Niederschlag, der häufig als Schnee fällt. Temperaturen zwischen -2 °C und 6 °C sind kühl, aber nicht zu frostig. Von Klösterle aus können Besucher bei schönem Wetter in alle Richtungen herrliche Schneewanderungen machen. Die Wege sind vollständig ausgeschildert. Dank der Klostertalbahn können Wanderer auch meilenweit geradeaus marschieren und wenn sie genug haben, mit dem Zug wieder zurückfahren. Eine weitere interessante Stätte ist Charly's Atelier für Kunstgegenstände aller Art, die vom Künstler live hergestellt werden, wobei Gäste ihm auch zuschauen können.

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