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Zermatt – Skifahren mit Blick auf das Matterhorn

Das Skigebiet Zermatt ist das höchstgelegene Gebiet der Schweiz und der gesamten Alpen. Das Skigebiet erstreckt sich zwischen 1.620 und 3.899 Metern Höhe und hat aufgrund der hohen Lage von Ende November bis Ende April geöffnet. Schneesicherheit ist hier garantiert. Insgesamt 360 Kilometer Pisten durchziehen das Skigebiet Zermatt. Davon sind 75 Kilometer blau markiert, 220 Kilometer rot und 26 Kilometer sind schwarze und somit schwere Pisten. Zudem sind im Gebiet 38 markierte Freeride-Routen verteilt. Insgesamt bringen 18 Gondeln und viele weitere Lifte Skifahrer und Snowboarder auf die Berge.

Das Gebiet teilt sich in die Bereiche Rothorn, den Gornergrat, das Matterhorn Glacier Paradise, Breuil Cervinia und Valtournenche auf. 38 Viertausender umgeben das Skigebiet und bieten einen grandiosen Ausblick. Erreichbar ist das autofreie Zermatt über die Matterhorn-Gotthardbahn. Wenn das große Skigebiet im Frühling schließt und die meisten Pisten nicht mehr geöffnet sind, bleibt immer noch das Sommerskigebiet zum carven und wedeln. Immerhin 21 Kilometer Pisten sind dann am Zermatter Theodulgletscher geöffnet. Was den Schnee und das Winterwetter betrifft, herrschen in Zermatt paradiesische Zustände. Dort liegen oft unten im Tal bereits 1,5 Meter. Am Berg sind es schnell 3 Meter oder mehr. Auch über mangelnden Sonnenschein kann sich Zermatt nicht beklagen. Durchschnittlich scheint die Sonne dort an zwei Dritteln aller Tage, was Zermatt zum sonnenreichsten Ort der ganzen Schweiz macht.

Ausdauernde Skifahrer aufgepasst: In Zermatt gibt es die längste präparierte Skiabfahrt der Welt. Sie führt vom Matterhorn Glacier Paradise nach Zermatt und überwindet dabei sagenhafte 25 Kilometer. Vom Klein Matterhorn nach Zermatt können Wintersportler ebenfalls ein langes Abfahrtsvergnügen genießen und auf 16 Kilometern 2.279 Höhenmeter überwinden. Vom Klein Matterhorn bis nach Breuil-Cervinia sind 14 Kilometer und knapp 1.900 Höhenmeter von den ausdauernden Sportlern zu überwinden. Bei den langen Abfahrten sollten sich Fahrer ihre Kräfte gut einteilen, denn die Abfahrten werden im unteren Bereich deutlich steiler und anspruchsvoller.

Wer generell die Herausforderung liebt und anspruchsvolle Pisten sucht, wird in Zermatt schnell fündig. Die anspruchsvollste Abfahrt im Gebiet ist die schwarze Nummer 62. Sie liegt im italienischen Teilbereich Cervinia und verfügt über bis zu 70 % Gefälle. Freerider steuern am liebsten die Hänge hinter dem Gornergrat im Stockhorn-Gebiet an. Im Bereich der Dufourspitze und Monte Rosa ist sogar Heli-Skiing möglich. Ein Eldorado für Freeskier und Boarder ist der Snowpark Zermatt. Er ist über die Pendelbahn zum Matterhorn Glacier Paradise zu erreichen und nahezu das ganze Jahr geöffnet. Kicker, Rails, Obstacles, Jib-Elemente und eine Super-Pipe sorgen für Abenteuer und Adrenalin. Vom Anfänger bis zum Profi kann hier jeder seinen Spaß haben. Eher den Könnern vorbehalten ist der Gravity Park am Furggsattel. Dank einer Megapipe sind hier waghalsige Sprünge möglich. Auch wenn in Zermatt besonders die Profis auf ihre Kosten kommen, ist das Pistenangebot auch für Skineulinge groß genug. Die Lifte bei Randa oder der Skilift Täsch erschließen ein ideales Übungsgelände. Für die Skizwerge ist auf Sunnegga ein eigener Anfängerpark mit kindgerechten Liften, Zauberteppichen und Spielgeräten angelegt. Wer sich eher dem Genuss-Skifahren verschrieben hat, ist an den Abfahrten am Blauherd im Sunnega-Rothorn-Gebiet oder bei den flachen Abfahrten am Theodulgletscher richtig. Carver finden ihre Pisten vor allem am Matterhorn-Gletscher-Paradies.

In Zermatt wird auch abseits der Pisten einiges geboten:

• Bei Winter- und Schneeschuhwanderungen lassen sich einmalige Ausblicke auf die umliegende Bergwelt genießen. Oberhalb von Zermatt gibt es etliche Aussichtsterrassen, die zum Verweilen einladen.

• Drei gut präparierte Rodelbahnen locken Wintersportler, um auf schnellen Kufen nach unten zu düsen.

• Mitten in Zermatt gibt es eine Natureis- und Kunsteisbahn, auf der man zumindest den Versuch wagen kann, seine Pirouetten zu drehen. Zum Eisstockschießen geht es in die Sport- und Freizeitarena Zermatt. Eine andere „Eis-Erfahrung“ bietet das Eisklettern. Wer schon immer einmal mit Steigeisen und Eisgeräten hantieren wollte, hat in Zermatt die Gelegenheit dazu.

• Ein Besuch im Matterhorn Museum „Zermatlantis“ bietet Einblick in die Geschichte und den Aufstieg Zermatts zu einer der führenden Bergsport-Zentren. Zu sehen ist unter anderem das Originalseil der Matterhorn Erstbesteigung.

• Lohnenswert ist auch ein Abstecher in die Bierbrauerei Zermatt. Am Ende der einstündigen Führung können die beiden Sorten „Monte Rosa“ und „Matterhorn“ selbstverständlich probiert werden.

• Wellness gefällig? Viele der Spa- und Wellness-Hotels bieten externen Gästen einen Tageszutritt an.

Die Klasse des Skigebiets rund um Zermatt spiegelt sich in den Einkehrmöglichkeiten wider. 57 Bergrestaurants und Skihütten – oft auf gehobenen Niveau – kümmern sich um das Wohl der Gäste. Eine feine Adresse ist das „Les Marmottes“ an der Station Furi. Auf 1.870 Metern werden Spezialitäten wie Wild, Lamm oder Räucherfisch serviert. Dazu werden korrespondierende Weine gereicht. Eine gemütliche Berghütte findet sich an der Piste Sunnegga-Findeln. Die Adler-Hitta serviert eine Mischung aus Walliser und internationalen Spezialitäten und verfügt über eine Sonnenterrasse mit einem wunderbaren Blick auf das Matterhorn. An der Talabfahrt Reine Blanche nach Valtournenche liegt das Foyer des Guides. Die Hütte, die eine Kombination zwischen Tradition und Moderne darstellt, serviert zum Beispiel Risotto, Pasta mit Meeresfrüchten oder ein gutes Stück Fleisch, zu dem sich Gäste gerne einen Prosecco schmecken lassen. Eine besondere Einkehrmöglichkeit ist das Iglu-Dorf auf Rotenboden. Bei hausgemachtem Glühwein und Käsefondue können Gäste es sich hier auf 2.500 Metern gemütlich machen. Weitere gute Adressen für einen Einkehrschwung sind das Restaurant Stafelalp, die Käsestube Furgg, das Bergrestaurant Blatten, das Berghaus Grünsee und Chez Vrony.

Zum Après-Ski kehren Partybegeisterte zum Beispiel in den Hennu Stall ein, der an der Talabfahrt von Furi nach Zermatt liegt. In Zermatt selbst feiern viele im Papperla Pub, in der Pink Live Music Bar oder im Schneewittli bei Musik und leckeren Drinks bis in die frühen Morgenstunden weiter. Vor Ort locken außerdem hochklassige Restaurants zum Abendessen. Unter den gut 100 Restaurants finden sich viele auf Sterne-Niveau: Das After Seven trägt zum Beispiel 15 Punkte im Gault Millau und einen Michelin-Stern. Chefkoch Ivo Adam verwöhnt hier mit einer Fusion aus regionalen und exotischen Gerichten. Auch der Alpenhof Le Gourmet wurde mit 15 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Der China Garden von Chen Lijun trägt 13 Gault Millau-Punkte und bringt feinste fernöstliche Küche mitten in die Schweizer Berge.

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Kontakt und Lage

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